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MIAU&WOOF

EXPERTS IN PET WELLNESS AND COSMETICS

Sommerlaune!

Hundehalter zieht es nun ganz früh morgens oder spät abends hinaus. Denn tagsüber ist es oft einfach schon zu heiß, um ausgedehnte Ausflüge mit dem Vierbeiner zu unternehmen. Damit die morgendlichen und abendlichen Runden dennoch abwechslungsreich und actiongeladen sind, stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe tolle Spielideen vor, die Hunde auch im Sommer fit und motiviert erhalten. Da über den Sommer auch viele Rassehundausstellungen stattfinden, verraten wir Ihnen gleich noch die besten Tipps für Ausstellungserfolge und zeigen Ihnen, wie Sie Erziehungsfehler vermeiden können.

Freunde der schnurrenden Zunft finden in dieser Ausgabe wichtige Infos zur Katzenpflege. Aufgeteilt in Kurzhaar-, Semilanghaar- und Langhaarkatzen. Wobei wir nicht nur auf die Fellpflege eingehen, sondern auch auf makellose Zähne und Krallen.

Und nun viel Spaß beim Schmökern.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Vierbeinern einen traumhaften Sommer!

Ihr Miau&Woof-Team.


Papillon und Phalène

Schön wie ein Schmetterling… oder eben ein Nachtfalter 

Franzosen bezeichnen den Schmetterling als Papillon und den Nachtfalter als Phalène. Was das mit Hunden zu tun hat, genauer mit zwei lebenslustigen Rassevarietäten, ist schnell erklärt. Denn die stehohrige Variante des Kontinentalen Zwergspaniels erinnert aufgrund der großen hoch angesetzten Ohren – in einem Winkel von 45 Grad –  tatsächlich an zwei herrlich ausgebreitete Schmetterlingsflügel. Ein Effekt, den die weiße Blesse, die das Gesichtsfeld mancher Papillons exakt in zwei Hälften unterteilt, wirkungsvoll unterstreicht. Und die Flügel des Nachtfalters weisen nach unten. Genau wie die Ohren des zauberhaften Phalène.


Clever
 

Kontinentale Zwergspaniel

Der Papillon hat allen Grund, stolz zu sein. Denn laut einer Studie des amerikanischen Psychologen und Hundeforschers Stanley Coren gehört der Kontinentale Zwergspaniel mit zu den intelligentesten Hunderassen überhaupt. Border Collie, Pudel und der Deutsche Schäferhund belegen die Top 3. Der Papillon immerhin Platz 8! Damit ist er der einzige Kleinhund unter den Top Ten der amerikanischen Studie. Sieglinde Riex, Erste Vorsitzende des Papillon und Phalène-Club Deutschland e.V. (PPCD) kann das nur bestätigen: „ Hundebesitzer, die zum ersten Mal einen Papillon oder einen Phalène haben, wundern sich immer wieder über ihren schlauen Hund.“


Gesund und langlebig

Abgesehen von der somit wissenschaftlich nachgewiesenen Intelligenz, haben die beiden vom PPCD vertretenen Hunde aber auch noch weitere Pluspunkte zu bieten. „Sie sind äußerst gesund und mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 15 bis 18 Jahren auch noch ausgesprochen langlebig“, freut sich Sieglinde Riex. Dabei sind sowohl der mit stehenden Ohren versehene Papillon als auch der von hängenden Ohren gezierte Phalène bis ins hohe Alter hinein verspielt und aufmerksam.


Passt ins Handgepäck

Dank der überschaubaren Größe und eines Maximal-Gewichts von fünf Kilogramm hat man es auch als viel reisender Hundehalter leicht. „Als Kleinhund kann man den Zwergspaniel fast überall hin mitnehmen. Im Flugzeug darf man solch einen Kleinhund – nach vorheriger Anmeldung – sogar mit in die Kabine nehmen“, berichtet die PPCD-Vorsitzende. Da sowohl Papillon als auch Phalène zwar klein, aber wie ein größerer Hund proportioniert sind, bereiten ihnen auch längere Spaziergänge oder Wanderungn keine Probleme. Im Gegenteil: Die unternehmungslustigen Spaniel haben Freude daran, mit ihren Menschen unterwegs zu sein.


Pflegeleicht und umgänglich

Ein Vorteil gegenüber großrahmigen Hunderassen ist, dass Papillon und Phalène als Kleinhunde auch gut für Stadtwohnungen geeignet sind. Hinzu kommt der geringe Pflegeaufwand, der angesichts des prächtigen Haarkleids sicherlich manch einen verblüfft. „Das seidige Fell ohne Unterwolle stellt in der Pflege tatsächlich keine hohen Ansprüche und wird ganz natürlich belassen“, weiß Sieglinde Riex. Dass sich kaum Verfilzungen bilden, liegt an der fehlenden Unterwolle. Wer einmal täglich kurz durch das Fell bürstet, wird damit keine Scherereien haben. Etwas mehr Augenmerk verdienen die langen, feinen Haare an den Ohren. Sie verschlingen sich schon mal zu kleinen Knötchen. Deshalb besser regelmäßig kontrollieren. Die Hosen, die üppige Behaarung der Hinterbeine und auch die Rute lassen sich gut mit einem feinen Kamm pflegen. Insgesamt ein minimaler Aufwand für einen Hund mit wunderschönem Haarkleid. Ein weiterer Vorteil: Papillon und Phalène meiden in der Regel ganz von selbst Schmutz. Eine Eigenschaft, die sie noch pflegeleichter macht.

Sieglinde Riex selbst schätzt die Sensibilität und das Einfühlungsvermögen des Zwergspaniels, der seine Menschen stets aufmerksam beobachtet und rege am Gefühlsleben teilnimmt. „Aufgrund seiner Intelligenz und Sensibilität sind Papillon und Phalène auch für Hundeanfänger geeignet. Sie wollen ihrem Menschen immer gefallen und sind deshalb bemüht, alles richtig zu machen. Dominantes Verhalten ist ihnen fremd“, versichert die Erste Vorsitzende.

Der Club

Der PPCD ist als Spezial Club für die Rasse Papillon und Phalène zuständig. Zu den Aufgaben des Vereins gehören die Förderung der Rasse durch die planmäßige Zucht gesunder, rassetypischer, verhaltenssicherer und sozialverträglicher Kontinentaler Zwergspaniel. „Der PPCD ist gleichermaßen da, selbstverständlich für den Papillon und den Phalène, aber auch für Besitzer und Liebhaber der Rasse, für die uns angeschlossenen Züchter, für die Aussteller und nicht zuletzt natürlich für alle unsere Mitglieder“, sagt Sieglinde Riex.

Der Verein unterhält eine eigene Zuchtbuchstelle und gibt für die von PPCD-Mitgliedern gezüchteten Hunde VDH/FCI-autorisierte Ahnentafeln heraus. „Die uns angeschlossenen Züchter sind an strenge Zuchtbestimmungen des VDH und des PPCD gebunden. Die Zuchtstätten werden von unseren gut ausgebildeten Zuchtwarten kontrolliert, die Welpen abgenommen, nachdem sie geimpft, entwurmt und gekennzeichnet wurden. Im PPCD darf nur mit ausdrücklich als zuchttauglich befundenen und auf mögliche Patellaluxation überprüften Elterntieren gezüchtet werden.

 

Kontinentale Zwergspaniel

Papillon und Phalène sind zwei Varietäten des Kontinentalen Zwergspaniels. Einmal mit Stehohren, der Papillon, und einmal mit Hängeohren, der Phalène. Beide stammen aus Frankreich und es ist dem persönlichen Geschmack überlassen, ob das Herz für den Schmetterling mit den lang befransten Stehohren oder den spanielartigen Phalène schlägt. Vom Wesen her sind beide gleichermaßen zauberhaft. Sie strahlen einen gewissen Stolz aus, wenn sie ungezwungen und zugleich elegant daher schreiten. Trotz des zierlichen Körperbaus wirken die lebhaften Hunde kräftig und agil.

 

Vom Schloss in die Wohnung

Heutzutage sind Kleinhunde wie der Papillon oder der Phalène die idealen Begleiter für Menschen, die gerne in einer überschaubaren Wohnung leben. Früher lebten sie vor allem in Schlössern, denn die höfische Damenwelt liebte die hübschen Schoßhündchen. Kaiserin Maria-Theresia von Österreich und auch ihre Tochter Marie-Antoinette erwiesen sich als glühende Verehrerinnen der Rasse. Auch die preußische Königin Sophie Dorothea (1687-1757) ist mit diesem Hündchen vom Maler Antoine Pesne verewigt worden.

Sie sind einfach auch schön anzuschauen mit ihrem harmonischen Körperbau und dem mäßig langen Fang, der kürzer ist als der Schädel. Die großen dunklen Augen verleihen dem normal proportionierten Kopf einen liebenswerten Ausdruck. Die Ohren sind bei beiden Varietäten lang befranst.

 

Flink und sportlich 

Sport ist für sie übrigens kein Mord, sondern bedeutet Lebensfreude. Kontinentale Zwergspaniel sind leichtführig und für viele Sparten des Hundesports zu begeistern. Agility kommt den kleinen Hoppsern ganz klar entgegen und es ist eine wahre Freude, die flinken Schönheiten über die Hindernisse flitzen zu sehen. Aber auch fast alle anderen Facetten des Hundesports sind mit einem Zwergspaniel denkbar. Denn er arbeitet für sein Leben gerne mit seinen geliebten Menschen zusammen. Was genau man miteinander unternimmt, ist eigentlich egal. Was für Papillon und Phalène zählt, ist das Miteinander.

Let’s play


Spannende Spiele für Hunde und ihre Besitzer 

Sie wollen Ihren Hund so richtig auslasten? Vielleicht sogar gemeinsam mit ihm aktiv werden? Dann dürften die Spielideen, die Hundeexpertin Christina Sondermann ausgetüftelt hat, genau das Richtige für Sie und Ihren vierbeinigen Freizeitpartner sein. Das Gute daran: Gemeinsames Spielen ist nicht nur ein Riesenspaß, sondern auch noch gut für die Beziehung zwischen Mensch und Hund. Es stärkt die Bindung und festigt das Selbstvertrauen des Hundes.

Christina Sondermann muss eine besonders kreative Frau sein, denn die Vielfalt ihrer Spielideen ist schier überwältigend. Dabei achtet sie darauf, dass die Spiele sich auch ohne großen Aufwand umsetzen lassen. Das Alter des Hundes spielt dabei keine Rolle. Ob Welpe oder Senior – Sie können zu Hause die tollsten Sachen mit dem Hund anstellen. Dabei müssen Sie auch keine Sportskanone sein oder ein bestimmtes Alter haben – wichtig ist nur der Spaß an gemeinsamen Unternehmungen.

 

Für jeden Hund geeignet

Mit Spielen kann man sogar gezielt an „Schwächen“ arbeiten. Ist Ihr Hund aufgedreht und unruhig, lernt er das konzentrierte Arbeiten; ängstliche Hunde bekommen mehr Selbstvertrauen und Welpen werden durch „Gehirnjogging“ und Koordinationsspiele in ihrer Entwicklung gefördert. Selbst betagte Vierbeiner blühen noch einmal richtig auf und zeigen, was noch in ihnen steckt. Spielerisch lässt sich auch an einer verbesserten Kommunikation zwischen Mensch und Tier arbeiten. Dabei lernt der Hund, sich auf seinen Menschen zu konzentrieren und ist weniger abgelenkt. Trotzdem gilt es, einige Spielregeln zu beachten:

 

Spielregeln und Tipps

Auch wenn das Alter nicht Ausschlag gebend ist, sollten Sie doch Alter und Gesundheitszustand des Hundes berücksichtigen. Mit schwerer Arthrose in den Beinen läuft es sich nicht mehr so gut; Welpen dürfen nicht über die Maßen gefordert werden, weil sie sich noch in der Wachstumsphase befinden. Lassen Sie einfach Ihren gesunden Menschenverstand walten und verwenden Sie kein Spielzeug, an dem sich das Tier verletzen kann. Christina Sondermann gibt einige Tipps, wie der Einstieg ins Spiel am besten gelingt:

  • Belohnen Sie Ihren Hund. Auch wenn ihm das Spiel Freude macht, muss er es zuerst  erlernen. Er braucht Motivation, um die Aufgabe erfolgreich zu bewältigen. Dabei ist Futter die ideale Wahl. Und keine Sorge wegen der Figur: Verfüttern Sie einfach einen Teil der normalen Tagesration. Auch Clickertraining ist sinnvoll.
  • Gehen Sie in kleinen Schritten vor. Auch wenn Sie eine genaue Vorstellung vom Spiel im Kopf haben, hat der Hund erst mal keinen blassen Schimmer davon. Üben Sie sich in Geduld, berühren Sie Ihren Hund während des Trainings nicht. Ziehen und Zerren an der Leine sind tabu. Erwarten Sie keine Perfektion und belohnen Sie den kleinsten Fortschritt.
  • Das Timing ist wichtig. Ihr Hund sollte verstehen, wofür er belohnt wird. Innerhalb einer Sekunde müssen Sie reagieren, andernfalls weiß er die Belohnung wahrscheinlich gar  nicht zuzuordnen. Am besten eignet sich dazu ein kurzes „Markierungswort“, zum Beispiel ein „Yip!“ oder ein „Yes“. „Am besten sprechen Sie es ein paar Mal in seiner Gegenwart aus und stecken ihm jedes Mal sein Lieblings-Leckerchen zu“, rät Christina Sondermann.
  • Bei einigen Spielen (z.B. beim Tunnel im Wohnzimmerparcours) kann ein Assistent hilfreich sein, der dem Hund das Leckerchen gibt.
  • Spielen Sie lieber kurz, dafür aber häufig. Anfangs genügen wenige Minuten. Sollten weiterführende Übungen nicht gelingen, beenden Sie das Training mit etwas, das Ihr Hund schon kann. Vergessen Sie die Belohnung nicht!
  • Lernen Sie die Körpersprache Ihres Hundes. Achten Sie auf Signale für Überforderung oder Stress. Zeigt er gerade ein Beschwichtigungssignal, auch Calming Signal genannt? (Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel über Calming Signals)
  • Kinder können natürlich mitspielen, allerdings unter Aufsicht von Erwachsenen. Zeigen Sie Ihrem Kind den richtigen Umgang mit dem Hund.


Das erschnüffelte Leckerchen

Hunde riechen um ein Vielfaches besser als Menschen. Weil ihr Orientierungssinn zum großen Teil auf  dem Einsatz der Nase beruht, machen ihnen Spiele, die ihr Riechorgan fordern, besonders viel Spaß. Zudem wird ihre Konzentration gefordert. „Nasenspiele lasten den Hund aus, ohne ihn dabei übermäßig aufzuputschen“, weiß Christina Sondermann. Dabei sei dieses Spiel selbsterklärend für den Hund. Sie empfiehlt, die Suche mit einem bestimmten Wort (z.B. „Such“) beginnen zu lassen. Auch hier sollte man mit einfachen Herausforderungen anfangen.

  • Deponieren Sie an einem Ort Ihrer Wahl einige Leckerchen und lassen Sie Ihren Hund danach suchen. Wenn er nicht ruhig sitzen bleiben kann, während Sie das Futter verstecken, sollten Sie Ihre Nerven schonen und einen Assistenten zur Hilfe nehmen oder den Hund vor der Tür warten lassen.
  • Sie können seine tägliche Mahlzeit auch auf mehrere kleine Rationen verteilen und an verschiedenen Orten verstecken. Zusätzliche Herausforderung erhält das Spiel durch Untergründe, auf denen Ihr Hund die Leckerchen nicht sehen kann (z.B. Gras, Laub, Kies oder Sand).
  • Durch Leckerchen, die er sich erschnüffelt, kann sich der Vierbeiner auch spielerisch an eine ungewohnte Umgebung gewöhnen.
  • Spannend wird es, wenn man die Leckerchen in einen dunklen Raum oder in eine mit Zeitungspapier gefüllte Schnüffelkiste legen, die der Hund genüsslich auspacken kann. Achten Sie dabei darauf, dass er mühelos mit der Schnauze über den Rand kommt.
  • Bringen Sie doch einfach die dritte Dimension mit ins Spiel und verstecken Sie die  Leckerchen in einem Regal oder draußen auf Baumstümpfen und an Ästen.
  • Hatten auch Sie Schwierigkeiten, beim Hütchenspiel die Münze zu finden? Wetten, dass Ihr Hund schlauer ist als Sie? Nehmen Sie einfach Küchensiebe, heben alle hoch, verstecken aber nur unter einem das Leckerchen.
  • Steigen Sie doch einfach tiefer in die Geruchsunterscheidung ein. Mann nimmt einen  Zapfen oder einen Stock (Achtung: Brüchige Stöcke können sich in den Rachen ihres Hundes bohren und ihn böse verletzen) und spielen Sie mit Ihrem Hund damit. Irgendwann legen Sie den Zapfen zufällig zu einigen anderen und warten, ob Ihr Hund den richtigen bringt.
  • Die Geruchsunterscheidung kann man ausbauen, indem man ein Objekt (z.B. einen Bierdeckel) für einige Minuten in die Hand nimmt. Zeigen Sie dem Hund das Objekt und spielen sie gemeinsam damit. Dann wird das Objekt irgendwo abgelegt. Jede Reaktion erfordert eine Belohnung, die signalisiert, dass der Hund etwas richtig verstanden hat. Später kommt ein zweites, neutrales Objekt hinzu. Belohnen Sie Ihren Hund, wenn er sich für das nach Ihnen riechende Objekt entscheidet. Mit der Zeit können sie immer mehr Objekte in das Spiel mit einbringen.


Kauen macht Spaß

„Kauen gehört zu den natürlichen Bedürfnissen des Hundes“, weiß Christina Sondermann. Deshalb ist es auch nicht außergewöhnlich, ihn als Spiel einfach Kauen zu lassen. Natürlich soll er nur in einem verträglichen Maße Kauartikel bekommen. Lassen Sie den Vierbeiner anfangs nicht mit seinem Snack alleine. Vielleicht neigt er ja dazu, befüllbares Kauspielzeug zu zerstören. Probieren Sie ruhig verschiedene Artikel aus und finden Sie heraus, was ihm gefällt.

Sie können auch Naturkautschukspielzeug nehmen und mit Leckerchen befüllen. So lässt sich so genanntes Dentalspielzeug mit Quark oder Schmierkäse befüllen. Auch Schinken- oder Käsestreifen sind denkbar. Auf jeden Fall wird es Ihrem Hund Spaß machen und ihn lange beschäftigen, die Köstlichkeiten aus den Rillen zu schlecken.


Agility im Wohnzimmer

Draußen regnet es, der Himmel ist Wolken verhangen, die Bäume biegen sich im Sturm. Kein Wetter für Spiele denken Sie? Weit gefehlt. Jetzt wird das Wohnzimmer zu Hause in einen aufregenden Abenteuerparcours verwandelt. Ob Möbel, Isomatten, Blumentöpfe, Leitern oder auch Kinder-Spielsachen – aus allem lässt sich ein interessanter Parcours anlegen, den der Hund bewältigen kann. Natürlich sind hier keine rasanten Läufe und großen Sprünge möglich. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund sich nicht verletzen kann. Neue Gegenstände werden erst einmal beschnüffelt, bevor es losgeht. Bei abenteuerlichen „Fantasiehindernissen“ sollten Sie genau auf die Reaktion Ihres Hundes achten. Fühlt er sich vielleicht unwohl, zeigt Anzeichen von Stress? Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Hier einige konkrete Beispiele:

  • Der Vorhang. Legen Sie einen Besenstiel über zwei Stühle und spannen Sie einen Vorhang zum Beispiel aus Seilen und Tüchern oder Papierstreifen, die der Hund durchqueren soll, während Sie auf der anderen Sewite warten. Gehen Sie in kleinen Schritten vor. Der Hund erhält für jeden Versuch eine Belohnung.
  •  Slalom und Wenigkeitsspiele. Hierzu können Sie Tischbeine, Blumentöpfe oder auch einen Regenschirm benutzen, den Sie in der einen Hand festhalten, während die andere Hand den Hund dazu ermutigt, den Schirm zu umrunden.
  • Hürdenlauf. Ob Decken, Regalbretter oder leere Blumenkästen – aus allem kann man
  • Sprünge für Hunde bauen. Anfangs sollten Sie einen Türrahmen oder etwas Ähnliches nutzen, damit der Hund nicht an der Hürde vorbeilaufen kann. Vielleicht springen Sie ja sogar gemeinsam mit ihm über das Hindernis.
  • Tunnel und Röhren sind die idealen Mutproben. Man stellt einfach mehrere Stühle hintereinander, legt eine Decke oder eine Isomatte über einen Tisch, die mit Klebeband fixiert, in eine Röhre verwandeln werden. „Je kürzer und breiter der Tunnel, umso einfacher ist der Start für ihren Hund“, so Christina Sondermann. Am besten werfen Sie anfangs ein paar Leckerchen in den Tunnel oder halten Ihrem Hund von der anderen Seite aus die Belohnung hin. Auf keinen Fall Ziehen oder Drücken! Die fortgeschrittene Variante ist der Sacktunnel.
  • Mutproben lassen sich auch am Boden üben. Lassen Sie ihren Vierbeiner über eine Plane oder über eine Luftmatratze schreiten. Schritt für Schritt sollte er ihm unbekannte Untergründe erkunden.
  • Um die Koordinationsfähigkeit des Hundes zu schulen, empfiehlt die Hundeexpertin, eine auf den Boden  gelegte Leiter, wobei es egal sei, ob der Hund seine Pfoten auf die Sprossen oder dazwischen setzt.
  • Sie können Balancespiele auf einer Wippe machen. Nach einigen Überquerungen  können Sie auch versuchen, ob der Hund eine Zeit darauf verweilt.
  • Bauen Sie doch einfach mal ein Labyrinth. Nehmen sie dazu Steckelemente oder auch nur Wollfäden und Pflanzstäbe. Gelingt es, den Hund durch das Labyrinth zu führen, ohne dass er die Begrenzungen überschreitet? Fortgeschrittene nehmen einfach einen Faden, an dem der Hund entlanggehen soll.
  • Natürlich kann man aus Kisten und Brettern auch einen Kletterparcours quer durchs Wohnzimmer legen. Achten Sie dabei auf ausreichende Stabilität!
  • Spielen Sie selbst Hindernis. Setzen Sie sich hin, legen Sie sich auf den Boden, formen Sie mit den Armen einen Reifen.


Abenteuer Garten

War man im Wohnzimmer noch räumlich eingeschränkt, hat man draußen ganz andere Bewegungsmöglichkeiten. Sie kennen die meisten Spiele schon aus dem Wohnzimmer und können sich draußen richtig austoben. Allerdings ist gerade hier an die körperlichen Möglichkeiten des Hundes denken. Zudem ist das Wetter nicht immer ideal für Outdoor-Fun. „Ist es draußen heiß, lassen Sie es langsam angehen und verlagern Sie Ihre Aktivitäten in den Schatten“, rät Christina Sondermann. Ansonsten gelten aber die gleichen Bedingungen wie drinnen: Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf:

  • Man kann richtige Profihürden bauen, wenn man Weidezaunpfosten aus dem Landwirtschaftshandel als Seitenteile und eine runde Kunststoff- oder Holzstange als Hürde verwendet. Achten Sie dabei auf eine ausreichende Höhe der Zaunpfosten.  Schließlich soll sich der Hund nicht aufspießen. Gerade zu Anfang sollten man niedrig und unmittelbar vor den Hürden beginnen. Erst allmählich wird dann der Anlauf mit eingebaut. Laufen Sie aus verschiedenen Winkeln auf die Hürde zu, mal rechts, mal links vom Hund.
  • Stecken Sie mit Besenstielen einen Slalomparcours ab. Aus dem Wohnzimmerparcours ist bekannt, dass der Hund erst mit Leckerchen zwischen den Stangen hindurch gelotst wird und diese dann allmählich weggelassen  werden.
  • Kinderkriechtunnel und Reifensprünge machen erst im Garten richtig Spaß. Achten Sie aber auf ausreichende Stabilität des Tunnels, falls Wind aufkommt.
  • Sie können eine richtige Taststraße aufbauen, bei der Ihr Vierbeiner – wie im Wohnzimmer – über verschiedene Untergründe laufen muss.
  • Haben Sie Ihren Hund schon einmal auf Rollen durch den Garten gefahren? Eine Schubkarre oder ein Skateboard eignen sich dazu sehr gut. Allerdings darf man den Hund nicht einfach draufsetzen. Er soll von selbst aufsteigen und wird für den kleinsten Versuch belohnt. Lassen Sie ihn erst ein paar Mal auf- und absteigen und bitten ihn dann länger darin sitzen zu bleiben. Dabei darf das Gefährt nicht rollen. Belohnung nicht vergessen.
  • Werfen Sie einmal ein paar Trockenleckerli in eine Wasserwanne und versuchen Sie so,  den Hund ins Wasser zu locken.
  • Stellen sie aus allen Möglichkeiten einen gemischten Parcours zusammen, lassen Sie vielleicht noch das Leckerchensuchspiel mit einfließen und bauen Sie einige Koordinationsübungen mit ein.

 

Abenteuer Spaziergang

Nicht nur im Garten, auch unterwegs kann man seinen Hund durch einen Parcours schicken. Natürliche Hindernisse gibt es genug: Baumstämme, quer liegende Äste, Bäche, auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Sicherheit des Hundes (und Ihre eigene) sollte dabei immer an erster Stelle stehen. Draußen wird der Hund durch Gerüche und Geräusche abgelenkt sein; beginnen Sie deshalb zunächst mit leichten Spielen. Nehmen Sie dabei immer auch Rücksicht auf die Natur. So kann jeder einzelne Spaziergang zu einem spannenden Abenteuer werden.

Katzen

Pflege & Styling 

Manche brauchen sie täglich, andere nur ab und zu. Fellpflege ist dennoch ein Thema für jeden Katzenhalter. Das üppige Haarkleid einer Perserkatze erstrahlt nur dank intensiver Zuwendung in rassetypischer Opulenz. Und auch Maine Coons und Norwegische Waldkatzen verschönert gelegentliches Bürsten durchaus. Stubentiger im kurzhaarigen Gewand wirken gepflegter, wenn sie zumindest manchmal gebürstet werden. Während des zweimal jährlich anstehenden Fellwechsels genießen alle Samtpfoten tägliche Pflege. Sie hilft, den Wechsel des Haarkleids schneller und angenehmer zu gestalten.

Bestens ausgestattet

Gepflegte Stubentiger sind Schönheiten und fühlen sich wohler als ungepflegte Artgenossen. Für die perfekte Pflege benötigt ihr Besitzer die richtige Ausrüstung, denn unterschiedliche Fellvarietäten erfordern auch auf sie abgestimmtes Equipment. Was für alle Styling-Utensilien gilt: Bürsten, Kämme, Trennmesser, Noppenahndschuhe und Scheren sollten hochwertig verarbeitet sein. Denn qualitativ ansprechende Ausrüstung erleichtert die Arbeit und hält länger. Das gilt auch für Krallenzangen.

Sichere Lagerung

Bei minderwertigem Equipment besteht sogar die Gefahr, der Katze Unwohlsein zu bereiten. Denn wenn es bei der Pflege piekst und kratzt oder die Krallen erst nach dem dritten Ansetzen gekürzt sind, hört für viele Stubentiger der Spaß auf.

Auch die Wartung der Pflege-Ausrüstung ist empfehlenswert. Am besten nach jedem Einsatz gründlich reinigen und an sicherer Stelle verstauen. Scheren sollten getrennt voneinander lagern, weil sie stumpf werden, wenn sie in einer Schublade immer aneinander stoßen. Auch sollten hochwertige Scheren von einem Fachmann überprüft werden, wenn sie hingefallen sind. Denn meistens verzieht sich bei dem Sturz etwas und die Schnittqualität leidet. Regelmäßiges Ölen des Scherengelenks fördert die Leichtgängigkeit beim Schneiden.

Leben mehrere Katzen in einem Haushalt, sollte jede ihr eigenes Pflege-Equipment haben. Das beugt der Übertragung von Parasiten und Hautkrankheiten vor.


Shampoos & Co.

Auch Katzen sollten zumindest gelegentlich gewaschen werden. Zum Beispiel dann, wenn sich der Mäusefänger stark verschmutzt hat, gerade an Verdauungsproblemen mit Durchfällen leidet oder auf einer Rassekatzenausstellung um Pokale und Titel wetteifern soll. Jedenfalls ist es sinnvoll, schon junge Samtpfoten an den Vorgang des Waschens zu gewöhnen, damit es im Ernstfall keinen Proteststurm gibt. Für die Pflege ausschließlich hochwertige Katzenshampoos verwenden.

Styling Tipps für jede Länge

Lang, mittel oder kurz? Jede Felllänge bedarf einer speziellen Pflege. Glänzend, matt, glatt oder gewellt? Auch die Textur des Haarkleids erfordert Know-how. Denn nur dann bleibt der typische Look des Stubentigers auf Dauer bewahrt.

Rapunzelmähne?

Die verschwenderische Haarpracht einer Perserkatze bedarf täglicher Pflege. Erfolgt sie nicht, drohen hartnäckige Verfilzungen, die oft schon nach wenigen Stunden nur noch mühsam mit den Fingern zu entwirren sind. Für den Katzenhalter ist das anstrengend, für die gepeinigte Samtpfote Quälerei. Denn die Entwirrung von Filzknoten schmerzt. Setzt sich der Pflegemangel über längere Zeit hinweg, helfen nur noch Trennmesser, Schere und notfalls eine Mini-Schermaschine. Ganz schlimme Fälle landen beim Tierarzt, der sie unter Vollnarkose komplett abschert. Es gibt auch Katzensalons, die sich diesem Problem annehmen. Tipp: Zum Durchtrennen massiver Filzknoten eine abgerundete Schere verwenden und den Filzknoten im 90 Grad Winkel zur Haut hin aufschneiden. Dann mit den Fingern entwirren.

Die richtigen Bürsten und Kämme

Für üppiges Perserfell eignen sich hochwertige Drahtbürsten mit gebogenen Borsten und abgerundeten Spitzen. Bei der Feinarbeit helfen Kämme mit unterschiedlicher Zinkenbreite.

Haare auf Halbmast?

Semilanghaar-Katzen, Handtaschentiger mit halblangem Fell, sind pflegeleichter als Perser. Aber Bürste und Kämme sollten mindestens einmal pro Woche ran. Mit zunehmendem Alter intensiviert sich der Pflegeeinsatz. Aufgrund des veränderten Stoffwechsels und altersbedingter Erkrankungen verschlechtert sich oft die Fellqualität und das Haar neigt dann zum Verfilzen.

Kragen und Knickerbocker schonen

Bei der Pflege von Maine Coon, Norwegischen Waldkatzen, Ragdoll, Heiliger Birma & Co. kommen auch hochwertige Drahtbürsten mit gebogenen Borsten und Kämme zum Einsatz. Allerdings ist beim Bürsten darauf zu achten, keinesfalls zuviel Unterwolle auszubürsten. Ansonsten schwindet das rassetypische Volumen der halblanghaarigen Schönheiten von Mal zu Mal. Auch an den Halskragen, Schwänzen  und Knickerbockern, den üppigen Fellhöschen an den Hinterbeinen, ist Vorsicht geboten.

Sportlicher Kurzhaarschnitt

Besitzer kurzhaariger Schnurrer haben wenig mit Fellpflege zu tun. Außer, die Katze ist krank, alt oder gerade im Fellwechsel. Dennoch erhält regelmäßiges Bürsten mit weichen Borsten den Glanz des Haares. Ein Gummihandschuh mit Noppen entfernt schonend abgestorbenes Haar und Hautschuppen. Ein Fensterleder oder Seidenhandschuh sorgen für zauberhaften Glanz.

Splish, splash – I’m taking a bath! Splishm splash

Ist Baden angesagt, weil sich die Katze stark verschmutzt hat oder zu einer Ausstellung soll, sind Zeit und möglichst viel Ruhe einzuplanen. Hilfreich ist es, wenn der Stubentiger bereits möglichst früh ans Baden gewöhnt wurde.

Am einfachsten ist es, eine rutschfeste Unterlage in die Duschkabine oder Badewanne zu legen und die Katze darauf zu setzen. Am besten hält sie ein Helfer fest, während der andere den Duschkopf auf sanfte Berieselung mit handwarmem Wasser einstellt. Das Fell einmal komplett mit Wasser durchtränken. Ohren und Gesichtsbereich aussparen. Danach den gesamten Körper mit einem hochwertigen Katzenshampoo einmassieren. Kurz einwirken lassen und gründlich ausspülen. Eventuell im zweiten Waschgang Conditioner oder andere Pflegeprodukte einarbeiten und wieder ausspülen. Danach wird die Katze in ein trockenes Frottee-Handtuch gewickelt. Das saugt die gröbste Nässe auf. Danach ist Fönen auf handwarmer, schwacher Stufe angesagt. Wichtig: Wurde der Stubentiger nicht von klein auf ans Fönen gewöhnt, kann er in einer Wohnung ohne Durchzug auch an der Luft trocknen. Anschließend das Fell durchbürsten.

Ohren, Augen, Krallen, Zähne 

Ohren und Augen auf – die Krallen bitte einziehen! Denn jetzt geht es ums Wellness-Programm für diese sensiblen Zonen. Die Pflege bezieht sich hierbei vor allem auf die regelmäßige Kontrolle. Denn gesunde Katzen haben mit Ohren, Augen und Krallen in der Regel keinerlei Probleme.

Ohren

Gesunde Katzenohren sind sauber und frei von Kratzspuren. Häufiges Kopfschütteln und Kratzen an den Ohren können Hinweise auf einen Parasitenbefall oder eine Ohrenentzündung sein. In solchen Fällen den Tierarzt aufsuchen. Ansonsten reicht es, die Ohren des Wohnzimmer-Schmusers einmal pro Woche zu checken. Die äußere Ohrmuschel mit einem parfumfreien, feuchten Kosmetiktuch auswischen, falls sich darin leichte Verschmutzungen finden.

INFO

Nie mit Wattestäbchen ins Katzenohr eindringen oder Flüssigkeiten hineinträufeln. Außer, es handelt sich um ein Medikament, das ausdrücklich vom Tierarzt verschrieben wurde.

Augen

Gesunde Katzenaugen sind frei von Verschmutzungen. Sie wirken klar und glänzend. Rassen mit einem extrem flachen Gesicht neigen manchmal zu Problemen mit den Tränenkanälen, was oft zu dunkelroten Krusten in den Augenwinkeln führt. Diese mit einem feuchten, unparfümierten Kosmetiktuch einweichen und entfernen. Genauso funktioniert das, wenn mal aus anderen Gründen leichte Verschmutzungen in den Augenwinkeln kleben. Ansonsten bedürfen Katzenaugen kaum der Pflege.

INFO

Wattepads und Kamillentee haben nichts an Katzenaugen verloren. Die Pads fusseln und so gelangen Fasern ins Auge, die Irritationen verursachen. Kamillentee, der als Hausmittelchen fälschlicherweise gerne bei Augenentzündungen zum Einsatz kommt, enthält kleine Bestandteile, die ebenfalls nicht ins Auge gelangen dürfen.

Krallen  

Gesunde Stubentiger mit normalem Bewegungsdrang brauchen meist keine Krallenpflege. Sie regulieren die Länge der Krallen selbst, indem sie ihre scharfen Waffen am Kratzbaum wetzen, ausgiebig Klettern und umherlaufen. Ältere und kranke Stubentiger brauchen hingegen schon etwas Unterstützung. Sie bewegen sich weniger, was ungehemmtes Krallenwachstum ermöglicht. Zu lange Krallen bergen jedoch ein Verletzungsrisiko. Der Mäusefänger kann damit hängen bleiben und sich die Kralle ausreißen. Das ist äußerst schmerzhaft und blutet stark. Grund genug, diesem unschönen Spektakel mit einer hochwertigen Krallenzange entgegenzusteuern. Beim Kürzen hilft es, die Kralle gegen eine Lichtquelle zu halten, die den in der Kralle liegenden Nerv sichtbar macht. Nur die Spitze der Kralle kürzen, ohne zu nah an den Nerv zu kommen. Falls das zu aufwendig erscheint, einfach zum Tierarzt fahren und ihm das Krallenkürzen überlassen.

Zähne

Regelmäßig die Beißerchen kontrollieren – so lautet die Devise für Stubentiger-Halter. Rötungen am Zahnfleisch, Blut und Zahnbeläge sind Gründe, den Tierarzt aufzusuchen. Die Zahnsteinentfernung ist schmerzlos, sie erfolgt am besten unter Vollnarkose. Wie viel Zahnstein ein Mäusefänger entwickelt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die genetische Veranlagung scheint hierbei starken Einfluss zu haben, allerdings spielt auch die Ernährung eine Rolle. Versuche, die Zähne einer Katze zu putzen, bleiben Spezialisten überlassen. Meistens erweist sich das als schwierig, mitunter gefährlich und stressig für den Vierbeiner.

Frühe Gewöhnung

Umso früher sich eine Katze an die Pflege-Anwendungen gewöhnt, desto besser. Schon bei wenige Wochen alten Kätzchen beginnt die spielerische Heranführung. Dazu einfach eine weiche Kinderzahnbürste nehmen und damit sanft über den Körper des Mini-Tigers gleiten. Dabei auch schon mal ganz vorsichtig die Kuppe des kleinen Fingers seitlich ins Mäulchen schieben und die Zähne betrachten. Anfangs alles nur ganz kurz machen und dann sofort ausgelassen spielen oder ein Leckerchen springen lassen.

Gib’ Pfötchen

Auf dieselbe Weise erlernen Katzen das Festhalten einzelner Pfoten. Nacheinander jede einzelne Pfote anheben und gefühlvoll mit Daumen und Mittelfinger leichten Druck auf den mittleren Bereich ausüben. Dann spreizen sich die Zehen und die Krallen treten hervor. Tipp: Diese Übung einfach öfter mal zwischendurch einbauen. Zum Beispiel beim Schmusen auf der Couch. Auf diese Weise lernt die Katze, dass Berührungen ihres Körpers etwas ganz normales sind.

Zieht eine Katze im erwachsenen Alter ein, ohne je zuvor an Körperpflege gewöhnt worden zu sein, drohen Komplikationen. Abhängig vom individuellen Temperament lernt sie entweder recht schnell dazu oder geht auf Gegenwehr. Da hilft nur Geduld, regelmäßiges Üben, ohne Druck und mit ganz viel Lob, sobald sich ein winzig kleiner Fortschritt zeigt.

 

Checkliste – Richtig pflegen

Produkt                          Kurzhaarkatze                            Semilanghaar                                Langhaar
Bürste weich                                        X    
Bürste mit Drahtborsten                                        X                                      X
Kamm mit breiten Zinken                                        X                                      X
Kamm mit feinen Zinken                                       X    
Handschuh mit Gumminoppen                                       X    
Trennmesser                                        X                                      X
Mini-Schermaschine                                      X                                      X                                      X
Krallenzange                                      X                                      X                                      X
Feuchte, unparfümierte Kosmetiktücher                                      X                                      X                                      X
Spezielles Katzenshampoo                                      X                                      X                                      X
Fensterleder oder Seidenhandschuh                                      X    

 

MIAU&WOOF Profi-Pflege: Papillon & Phalène

So kommt der Schmetterling noch besser zur Geltung

Papillon und Phalène haben ein prächtiges Haarkleid, das aufgrund der fehlenden Unterwolle zum Glück kaum zum Verfilzen neigt. Lediglich die Knickerbocker, die Fellhöschen an den Hinterbeinen, und die feinen Haare der Ohrbefransung bedürfen dabei etwas mehr Aufmerksamkeit. Eine hochwertige Bürste eignet sich für die tägliche Fellpflege. Für Fransen, Knickerbocker und Rutenbehang, die Befederung, nimmt man einen Kamm mit feinen Zinken.

Zu voller Schönheit erblühen Papillon und Phalène jedoch erst dann, wenn ihr Fell mit hochwertigen Shampoos gepflegt wird. Woof Eco Basic Care ist hierfür bestens als Basis-Shampoo geeignet. Das gesamte Fell sollte regelmäßig komplett damit einmassiert und gewaschen werden, damit es für die weitere Pflege optimal vorbereitet ist. Anschließend mit Woof Regular Complex Care arbeiten, das intensiviert den seidigen Glanz des rassetypischen Haarkleids, nährt es mit wertvollen Inhaltsstoffen und erhöht die Kämmbarkeit. Verfilzungen an den kritischen Stellen werden effektiv vorgebeugt.

 

Braun-weiße Hunde profitieren am meisten von der Miau & Woof Profi-Pflege, wenn zusätzlich zu den zuvor beschriebenen Produkten Woof Regular Colour Care in die weißen Fellpartien einmassiert wird. Hierdurch erhöht sich der Kontrast und der schöne Schmetterling, der beim Papillon durch das Zusammenspiel der hellen und dunklen Farbtöne des Fells – und einer möglichst symmetrisch verlaufenden Mittellinie im Gesicht – entsteht, kommt besonders beeindruckend zur Geltung.

Optimale Pflege für Papillon & Phalène:

Woof Eco Basic Care

Woof Regular Complex Care

Woof Regular Colour Care

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